Die Musikverwaltungs- und Abspiellösung „Amarok“ genießt unter Linux-Anwendern einen ausgesprochen guten Ruf – nicht ohne Grund, denn „Killer-Features“ wie die gelungene Wikipedia-Integration, übersichtliche Tabellenstrukturierung mit Cover-Anzeige und weitere Helferlein im Detail blieben Nutzern der Gate’schen Betriebssystem-Produktfamilie bisher vorenthalten. Eine einfache Möglichkeit, die Software trotzdem unter Windows zum Laufen zu bekommen, zeigt der nachfolgende Artikel auf.
Neben der kostenfreien Virtualisierungslösung „VMware Player“ und einer entsprechenden Linux-Distribution ( hier: Kubuntu-Image der Community winboard.org ) benötigt man einen möglichst gut ausgestatteten PC – 1 Gb Arbeitsspeicher sowie ein Prozessor der 2-GHz-Klasse sollten dabei schon unter der Haube stecken.
Nach der Installation des VMware Player lädt man einfach das entsprechende Linux-Image in die Virtualisierungslösung, anschließend fährt Kubuntu – ein KDE-Ableger der beliebten Ubuntu-Distribution – hoch. Die Hardware des Testsystems (Asus NForce4, Sockel 754, Athlon64 3400+) wurde vom „virtuellen PC“ korrekt erkannt. Sowohl das CD-ROM Laufwerk und Netzwerkanschluss als auch die Soundkarte bereiteten dabei keine Probleme. Die Musik sollte anschließend von einem externen USB-Datenträger eingelesen werden, hier jedoch stellte sich der gewünschte Erfolg erst nach mehreren Versuchen ein.
Video: Amarok in Aktion:
Fazit: Mit dem „System im System“ – hier also einer virtuellen Linux-Distribution mit Windows als Wirtsystem – können auch jene Nutzer die Vorzüge von Amarok und Linux ergründen, die bisher vor einer “echten” Installation zurückgeschreckt haben.
Downloads:
VMware Player, 28,9 MB
Kubuntu-Image für VMware Player, ein herzliches Dankeschön an die Winboard.org-Community, 944 MB, extrahiert 2,8 GB
Downloadtipp:
Picasa 2 – kostenlose Bildverwaltung von Google:
Einige Zeit nach der Veröffentlichung der grafischen Benutzeroberfläche „K Desktop Environment 4“ (KDE 4) steht die beliebte Musikverwaltungs- und Audiolösung „Amarok“ nun als „Tech Preview“ mit dem Spitznamen „Kutie“ für Linux zur Verfügung.
Sommer ist immer auch Festivalzeit. Ausgelassen abrocken können Fans der Alternative-Rock-Szene allerdings auch zu Hause mit dem Album „Between Walls“ der Gruppe Morning Theft, welches kostenfrei im Netz herunter geladen werden kann.
Umfangreiche Musikarchive in digitaler Form lassen sich ohne passende Metadaten kaum handhaben. Mit der Freeware TagScanner lassen sich MP3s automatisch mit den passenden Informationen (ID3v1/ID3v2) vervollständigen und die Dateinamen flexibel per Batchkonvertierung umbenennen.
Wieso sollte man denn eine ressourcenfressende VMware laufen lassen, um mit einem zweitklassigen Musikplayer seine Musik abzuspielen?
am 10 Februar 2009, 19:22.Weil dieser Player erstklassig ist. Besser als Foobar, MP, Winamp.
Kannst ja mal probieren in winamp oder dem mp einfach einen Ordner mit Mp3s die tracknummern haben, nach diesen zu organisieren. GEHT NICHT. Außerdem ist er sexy, stylisch. War das einzige in Ubuntu bei dem ich sagen konnte “Das sieht professioneller aus als alles auf windows”.
Jetzt installier ichs mir über KDE for Windows :) Hoffe es klappt, will nicht zu Ubuntu zurück
am 15 Februar 2011, 21:02.