„Small Wonder. Big Possibilities“ – unter diesem Motto stellte Hewlett-Packard sein erstes, preisgünstiges Mini-Notebook auf dem offiziellen Launch-Event in Hongkong vor. Datenblatt und Bilder lassen so einiges erwarten.

Lange hat der unumstrittene PC-Branchenführer HP zugesehen, wie Asus mit seinem Eee PC in aller Seelenruhe den Markt preisgünstiger und mobiler Mini-Notebooks abgrasen konnte. Mit dem HP 2133 Mini-Note PC bietet HP nun ein in vielen Ausstattungsvarianten erhältliches Gerät an, welches in den USA ab 499,- US-Dollar erhältlich ist, dafür aber auch eine recht opulente Hardwareausstattung und ein hochauflösendes Display besitzt.
Als Hauptprozessor des Winzlings dient ein VIA C7-M ULV Prozessor mit bis zu 1,6 GHz nebst VIA-Chipsatz, dazu gesellen sich bis zu 2 GByte DDR2 RAM (667 MHz) und die VIA Chrome 9 Grafik (DirectX 9, MPEG-Videobeschleunigung u.a.). Im Vergleich zu gleichschnell getakteter Intel-Hardware dürfte dieses Gespann allerdings langsamer sein, der C7 bietet nur 128 KB L2 Cache, geht dafür sehr sparsam mit Strom um. HP bietet außerdem verschiedene Festplattenkonfigurationen an: 120 oder 160 GByte (SATA, 5400 oder 7200 rpm), 64 GByte SSD- oder 4 GByte Flash-Speicher.

Das 8,9 Zoll messende Display des HP besitzt eine Auflösung von 1280×768 (WXGA, 170 dpi) und damit deutlich mehr als der Asus Eee PC 4G, allerdings auch nicht mehr als der neue Eee PC 900, der in Deutschland ab Sommer erhältlich sein soll. Traut man den Videos auf YouTube, handelt es sich um ein spiegelndes Glare-Display, was freilich die Einsatzmöglichkeiten in freier Natur einschränkt.
Als Peripherie besitzt der HP Compaq 2133 einen Gigabit-Netzwerkanschluss sowie WLAN nach 802.11a/b/g, optional soll auch Bluetooth erhältlich sein. Hinzukommen ein SD-Card-Reader, ein Express-Card-Einschub, eine Webcam (optional), Stereolautsprecher (links und rechts vom Display), HD-Audio, zwei USB 2.0-Anschlüsse, VGA-Ausgang, Kopfhöreraus- und Mikrophon-Eingang und ein Touchpad mit Scrollfunktion. Besonders auffallend sind auch die extragroßen Tastaturbausteine des Mini-Notebooks, die laut Herstellerangaben etwa 92 Prozent der Größe herkömmlicher Laptop-Tastaturen erreichen. Mit einem Gewicht von rund 1,2 Kilogramm und seinen sehr kompakten Abmessungen eignet sich der HP Compaq 2133 besonders für mobile Anwendungen. HP bietet zwei verschiedene Lithium-Ionen-Akkus (6-Zellen: 55 Wh, 3-Zellen: 28 Wh) an. Neben unterschiedlichen Hardwarekombinationen ist auch das Angebot an Betriebssystemen reichhaltig: SUSE Linux Enterprise Desktop 10, FreeDOS, Windows Vista Home Basic oder Windows Vista Business stehen zur Verfügung.
In den USA ist der Mini-Note PC im HP-Shop ab 499,- US-Dollar (VIA C7 1,0 GHz, 512 MByte RAM, 4 GB Flash, SUSE Linux Enterprise) erhältlich, teurer ist die mit 1 GByte Arbeitsspeicher ausgestattete Variante (549,- US-Dollar), mit der größten Ausstattungsfunktion (Windows Vista Home Basic, Bluetooth, VGA-Webcam, 160 GB HDD, 1 GByte RAM) werden immerhin 849,- US-Dollar fällig. Zumindest das günstigste Gerät dürfte auch vom Preis gut mit dem des Asus Eee PC 900 mithalten, wann das Gerät allerdings in Deutschland lieferbar ist, steht noch nicht fest. Die kleinste Einsteigervariante könnte aber um die 500,- Euro kosten.
Quelle: hp.com/hpinfo/newsroom
Bilderstrecke: HP 2133 Mini-Note PC: Ultramobile Arbeitshilfe
Quelle: Pressemitteilung HP
| Hardware Aktuelles | 24. April 2008
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Schlagwörter: 5 kg gewicht, asus eee pc, hp 2133 mini-note pc, laptops unter 1, mininotebooks
Er ist schlank, leicht und zum Kampfpreis um die 300,- Euro seit knapp einem Monat endlich auch in Deutschland erhältlich: Die Presseberichte rund um den Asus Eee PC sind dabei mindestens genauso lang wie die derzeitigen Lieferzeiten. Doch was leistet der Linux-Winzling in der Praxis?
Von einem knapp 50 Euro teuren Netzteil der Firma LC-Power erwartet man eigentlich Qualität. Die bekommt man rein technisch betrachtet auch durchaus, dennoch lässt die deutschsprachige „Verpackungs-Übersetzung“ nicht nur bei pedantischer Betrachtung zu wünschen übrig. „Deutsch“ bleibt halt eine schwierige Sprache…
Zukünftige Netbooks und Mini-PCs können auf einen Performancesprung hoffen: Die amerikanische Website „Fudzilla“ will den 21. September 2008 als Erscheinungsdatum für die Dual-Core Variante des Intel Atom ausgemacht haben.