...und gibt eine Prognose für den Windows-Vista-Nachfolger ab. Auch wenn man ihm das berühmte „640K-Zitat“ nie hundertprozentig nachweisen konnte.
Manchmal ist die Spracherkennung einfach überfordert…
Der nunmehr zweite Cartoon setzt sich mit der Bespitzelungsaffäre um die Deutsche Telekom auseinander.
Der erste Cartoon ist gleichzeitig Auftakt einer neuen Serie, die sich in monatlichen Abständen auf schmunzelnde Art und Weise mit diversen Computerproblemchen beschäftigt. Diesmal: Volkssport Vista.
Kleinere Computerproblemchen gehören inzwischen zum Alltag wie die Butter aufs Brot. Mit gänzlich schwierigeren Schicksalsfragen hat Alan Becker in seinem amüsant aufbereiteten „Desktop-Krieg“ zu kämpfen. Sehen Sie selbst.
Wenn sich Gabel, Löffel, Banane und sogar die heimische Sitzgelegenheit selbstständig zu machen scheinen ist eines klar – hier müssen metaphysische Kräfte am Werk sein, wie der nachfolgende Videoschnipsel auf einer populären Videoplattform verdeutlicht.
In Zeiten des kulturellen und wirtschaftlichen Zerfalls leidet auch die “sprachliche” Qualität von Beschimpfungen und Erniedrigungen der lieb gewonnenen Mitmenschen zusehends. Damit sich dieser Trend nicht weiter verstärkt, hat Zarathustra.6x.to die emotionalsten Beleidigungen, Flüche und Spottverse auf einem einzigartigen Hintergrundbild gebündelt, sozusagen als optimale Erweiterung für den heimischen Desktop. Mit dieser Geheimwaffe kann man nicht nur schlecht gelaunte Vorgesetzte auf Distanz halten, sondern auch gleichzeitig die sprachliche Vielfalt moderner “Bürokommunikation” erweitern und sichern…
“Lasst mich so sein, wie ich will, dann kann ich euch noch viel geben” singt bedrohlich
wirkend ein gewandelter Daniel Küblböck im März 2006 am Höhe- und glücklicherweise
gleichzeitigigem Endpunkt seiner Tour im Leipziger „Anker“, die den Zweck hatte, sein Ende letzten Jahres erschienenes Album mit dem Titel „Liebe Nation“ zu promoten. Vor ungefähr 600 textsicheren Fans, die sich auch mal gern als „Faniels“ selbst denunzieren, erschallen mit Nichten die Songs, die ihn zumindest bei eben diesen Verehrern so beliebt machten. Vorbei die Zeit des „abgedroschenen Dudel-Pop aus der Konserve“, stattdessen gab es „laute Gitarren und harte Bässe“ lobhudelte bereits die Bild vom 13. März. Grund genug, einen Rückblick auf den steinigen Weg des unerschrockenen Barden zu werfen.
Podcasts, Ipod, Itunes? Für mich alles böhmische Dörfer oder eingedeutschte Marketingfloskeln – je nachdem, wie man’s betrachten will.
Früher war sowieso alles einfacher. Da konnte ich meine Lieblingsmusik noch auf dem Bandsalat von „Made in Germany“ BASF abspeichern. Ohne MP3-AAC-WMA-FLAC-OGG-VORBIS-Formatwirrwarr. Heute gibt’s keine Kassetten mehr, sondern nur noch „HDD’s“ oder Flash-Speicher aus asiatischen „Sonderwirtschaftszonen“. Trotzdem findet der Kram reißenden Absatz. Insbesondere in diesen kleinen „MP3-Playern“. Und eine Firma hat sich besonders viel vom großen Kuchen abgeschnitten. Sie wissen schon, diese Apfel-Jünger aus Übersee und ihr Ober-Guru, Steve Jobs. „Eipod“ –
hört sich für mich irgendwie nach Freilandhaltung an – wurde das Ding getauft und hat sich seitdem mehr als 67 Millionen mal „wörldwaid“ verkauft. Anscheinend also Güteklasse A.
Bei der Planung eines „zukünftigen nationalen Energiekonzepts“ zeichnet sich offenbar eine Lösung ab: In Regierungskreisen einigte man sich laut Insiderinformationen auf die Formel E= S+W+S (nicht zu verwechseln mit SemesterWochenStunden), oder: Zukünftige Energieträger sind Scheiße (Biomasse), Wind und Sonne.
Die netzweite Satirekultur deutschsprachiger Seiten tritt mit einem Breitgefächerten Themenspektrum auf. Eine Vorreiterrolle stellt hierbei das Satiremagazin ZYN! dar, welches sich vollmundig auch gerne als “das einzige deutsche Satiremagazin” bezeichnet. Etwa 1 Million Page Impressions verzeichnet die Seite monatlich, auf der selbst verstorbene Persönlichkeiten ihr Fett in das Jenseits nachgereicht bekommen. Ein anscheinend inzwischen aufgegebenes Projekt der “zynisten” ist spiggl.de – eine rundum gelungene Parodie auf das beliebte Onlineangebot des Spiegel. Während sich Zyn.de eher der Qualitätssatire mit entsprechend aufwändig gestalteten Seiten verschrieben hat, bedient Gehirnchirurg Dr. Brot auf Rasputin.de den psychisch gestörten Alltagsgenossen mit einem martialisch und auf grundlegende Funktionen ausgerichteten Layout der “Web-Vorkriegszeit”.