Zwar sind die kleinen Flash-Flundern leicht und portabel, können aber gerade aufgrund ihrer winzigen Abmessungen auch schnell verloren gehen. Die nachfolgende Anleitung zeigt in 18 Schritten, wie man mit der Open-Source-Lösung „TrueCrypt“ einen Teil des heimischen USB-Sticks sicher verschlüsselt und als Datentresor für sensible Daten nutzt.
Wer noch auf der Suche nach einem zweckmäßigen Büropausenfüller ist, findet möglicherweise in Form des First-Person-Shooter „AssaultCube“ den passenden Zeitvertreib. Die nur 18,3 Mbyte große Freeware steht gleich für drei verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung, braucht keine besonders anspruchsvollen Hardwarevoraussetzungen und besitzt sowohl einen Single- als auch Multiplayermodus.
Microsoft PowerPoint-Präsentationen gehören, zumindest in manchen Studiengängen, zum lethargischen Tagesgeschäft eines Studenten. Wer seine Präsentation vom öden „PPT-Durchschnitt“ individuell abheben möchte, bekommt mit „KeyJnote“ ein passendes und mächtiges Werkzeug bereitgestellt, das PDF-Dokumente interaktiv und mit frischen Animations-Übergängen einem – zweifelsohne überraschten – Publikum präsentieren kann.
Wer unter Windows XP häufig Dateien, beispielsweise aus Microsoft Word, öffnet oder abspeichert, wird möglicherweise ein klagvolles Lied über den nervigen und ineffizienten „Öffnen / Speichern unter“- Dialog einstimmen können. Oft braucht es dabei etliche Mausklicks, bis man das entsprechende „Ziel-Verzeichnis“ ausgewählt hat – die Open-Source-Lösung „FlashFolder“ beseitigt dieses Ärgernis und bietet neben „Ordner-Favoriten“ auch eine individuelle Chronik beim Öffnen/Abspeichern von Dateien an.
Suchprozeduren- und Technologien von Google, Microsoft oder Yahoo sind nicht umsonst streng behütete Geheimnisse – sind sie doch das Kapital der börsennotierten US-Konzerne. „Warum“ eine spezielle Seite „Wo“ im Such-Index auftaucht, bleibt für den Anwender mehr oder weniger verborgen. Das Open Source-Projekt „YaCy“ stemmt sich mit seiner verteilten P2P-Suchlösung gegen derart zentrale Monokulturen.
Dem Vorteil eines rechnerbasierenden Musikarchivs, Tonkunst mehr oder weniger beliebig auf mobile Endgeräte oder per Streaming in die heimische Wohnstube zu befördern, steht der Nachteil gegenüber, auf die meist aufwendig und sehenswert gestalteten CD-Booklets zu verzichten. Statt die Cover mühevoll einzuscannen oder diverse Bilder-Suchmaschinen im Internet zu bemühen, verhelfen kostenfreie Softwarelösungen wie „Album Art Cover Downloader“ oder „Album Art Aggregator“ schneller zu gewünschten Ergebnissen.

Die freie Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ ist eine der OpenSource Vorzeigeprojekte. Allein die deutschsprachige Variante bringt es inzwischen auf über 460.000 Artikel. Wie man die Datenschätze der „Wikipedianer“ – ungeachtet ideologischer Diskussionen über Qualitätskriterien – auf einem lokalen PC und damit auch ohne ständigen Internetzugang zum Laufen bekommt, lüftet der folgende Artikel.
Personenbezogene Daten, interne Geschäftsberichte, private Bilder – zartbesaitetes Material also, auf das im Normalfall nur befugte Personen Zugriff haben sollten. Wer jedoch den privaten Datenschutz vernachlässigt, schaut spätestens dann in die Röhre, wenn der heimische USB-Stick – delikaterweise mit einigen freizügigen Bildern der neuen Lebensabschnittsgefährtin – im Pendlerzug abhanden gekommen ist. Dabei ist eine zuverlässige Datenverschlüsselung unter Windows und dem OpenSource-Werkzeug „Axcrypt“ im Handumdrehen bewerkstelligt.
Die Musikverwaltungs- und Abspiellösung „Amarok“ genießt unter Linux-Anwendern einen ausgesprochen guten Ruf – nicht ohne Grund, denn „Killer-Features“ wie die gelungene Wikipedia-Integration, übersichtliche Tabellenstrukturierung mit Cover-Anzeige und weitere Helferlein im Detail blieben Nutzern der Gate’schen Betriebssystem-Produktfamilie bisher vorenthalten. Eine einfache Möglichkeit, die Software trotzdem unter Windows zum Laufen zu bekommen, zeigt der nachfolgende Artikel auf.
Akrobatische Showeinlagen, gepaart mit einer Mischung aus Motocross und 2D-Jump and Run, verspricht das OpenSource-Spiel X-Moto. In 44 verschiedenen Welten gilt es, mit viel Fingerspitzengefühl die vielfältigen und kniffeligen Rennstrecken zu meistern, rote Erdbeeren einzusammeln und den Fahrer unbeschadet zur „Zielblume“ zu verfrachten. Was sich auf den ersten Blick einfach anhört, wird durch die ausgefeilte Spielephysik nicht gerade erleichtert.
Statt einer opulenten Benutzeroberfläche bietet die schlanke Musikdatenbank „wxMusik“ ausgefeilte Möglichkeiten, das heimische Klangarchiv nach persönlichen Vorlieben zu durchforsten und die Ergebnisse als dynamische Wiedergabeliste abzuspeichern. Netzbasierende Radiosender lassen sich ebenfalls schnell und unkompliziert einbinden.
Wer mit dem Verkauf altbackener Gebraucht-Festplatten (auch in kompletten PCs) auf diversen Plattformen – sei es per lokalem Zeitungsinserat oder bei Ebay – liebäugelt, sollte seine privaten Daten vor der Veräußerung so sicher wie möglich entsorgen. Das simple Verschieben und anschließende Löschen der Dateien im Papierkorb reicht allerdings längst nicht aus, um das private Sammelsurium an Bildern, Excel-Tabellen oder Word-Dateien endgültig und sicher ins Datennirvana zu befördern. Abhilfe schafft in diesem Fall Sami Tolvanen’s Opensource-Lösung „Eraser“.
Dass sich eine – im wahrsten Sinne des Wortes – schräge Spielidee nicht zwangsläufig im Portmonee widerspiegeln muss, zeigt der kostenlose Büropausenfüller „Neverball“. Mit ruhiger Hand und etwas Geduld wird hierzu eine Kugel durch verschiedene Labyrinthe gesteuert, Geschwindigkeit und Richtung des Spielballs koordiniert man dabei indirekt über den Neigungswinkel der Spielebene – ein interessantes Konzept, das durchaus „Suchtpotenzial“ besitzt.
Den Zugriff auf bestimmte Internetseiten blockieren – möglicherweise ein Herzenswunsch vieler Arbeitgeber oder auch Erziehungsberechtigter. Mit Mozilla Firefox etwa lassen sich einfache Bemächtigungsschranken mit wenigen Mausklicks generieren: So verhindert das Plugin „BlockSite“ von Erik van Kempen schnell und wirkungsvoll Seitenzugriffe auf bestimmte Internetseiten und Domains. Eine Stufe weiter geht der „Umweg“ über die Proxyeinstellungen von Mozilla Firefox: Damit werden zunächst sämtliche Seiten blockiert, unter „Kein Proxy für“ kann man anschließend diejenigen Domains angeben, die der Browser trotzdem anzeigen soll.
Während ältere PC-Nutzer Mal- und Bildbearbeitungsprogramme eher dazu einsetzen, das heimische Fotoarchiv zu verwalten beziehungsweise zu bearbeiten, können die jüngsten Sprösslinge mit dem kostenfreien Malprogramm „Tux Paint“ ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Neben Stempel, Form, Pinsel- und Textwerkzeugen steht dafür auch ein so genanntes „Magiewerkzeug“ zur Verfügung, das verschiedene Effekte, beispielsweise Regenbogenfarben oder Sterne, eindrucksvoll auf den Bildschirm projiziert.
Pünktlich zur CeBIT 2006 in Hannover ist die nunmehr dritte Ausgabe des so genannten Open Source Jahresbuchs erschienen. Initiator der Publikation ist Prof. Dr. Bernd Lutterbeck, der das Projekt in Zusammenarbeit mit Studenten der Technischen Universität Berlin vor drei Jahren aus der Taufe hob.