Umfangreiche Musikarchive in digitaler Form lassen sich ohne passende Metadaten kaum handhaben. Mit der Freeware TagScanner lassen sich MP3s automatisch mit den passenden Informationen (ID3v1/ID3v2) vervollständigen und die Dateinamen flexibel per Batchkonvertierung umbenennen.
iTunes möchte mit seiner „Cover-Flow-Darstellung“ die Verwaltung des digitalen Musikarchivs verschönern, bietet aber auch viel überflüssiges Drumherum. „Harmony“ borgt sich Apple’s Idee und stellt eine grafische Konzeptstudie vor, die auf die Wiedergabeliste von iTunes zurückgreift, sich dabei aber auf das Wesentlichste beschränkt.
Der Name mag auf den ersten Blick wie ein billiger Nackedei-B-Movie klingen, „Teen Spirit“ bietet unter der Haube aber eine ganze Menge zum Sortieren der heimischen Musiksammlung – ganz nach persönlichen Vorlieben. Als Zugabe und Pausenfüller gibt es obendrein ein Musikquiz, bei dem man in bestimmten Zeitabständen Songs erraten muss.
Auch wenn sie wohl nie an den Charme einer echten Plattensammlung heranreichen wird: Digitale Musiksammlungen auf Festplatten oder MP3-Playern haben zu einem gewaltigen Umbruch in der Branche geführt. Als praktisches Musikverwaltungs-Werkzeug kann dabei auch die auf Java basierende Open-Source-Lösung „aTunes“ von Alex Aranda dienlich sein.
Apple’s selbsternanntes “Entertainment-Center” – nicht nur für Musikdateien – wartet mit interessanten visuellen Effekten wie der “Cover Flow Darstellung” auf und möchte sich mit Videowiedergabe, Internet-Radio- und TV sowie Podcasting als heimische Medienzentrale etablieren. Ob das mit iTunes 7 auch bei dem recht breit gefächerten Konkurrenzangebot unter Windows Vista funktioniert?
Obwohl das optische Erscheinungsbild an einen Winamp-Klon erinnert, bietet die aus Russland daherkommende Freeware „AIMP Classic“ mit integriertem Audio-Konverter, TAG-Editor und einfacher Rip-Funktion ein überraschend breites Audio-Anwendungsspektrum.
Just am heutigen Reformationstag präsentiert Microsoft die nunmehr elfte, finale Ausgabe des Windows Media Player für Windows XP. Im Vergleich zur vorangegangenen Version fällt das neue, an Windows Vista angelehnte Layout in mattem Schwarz, die überarbeitete Navigation sowie die übersichtliche Musikbibliothek ins Auge.
Der Trend zur Digitalisierung macht auch vor der heimischen Musiksammlung keinen Halt. Was vor 30 Jahren die heißgeliebte LP auf Vinyl, sind heute mehr oder weniger Nullen und Einsen auf CD oder Festplatte. Das „schwarze Gold“ gehört damit zwar längst nicht zum alten Eisen, dennoch Ermöglichen moderne Datenkompressionsverfahren wie MP3 das Platzsparende Speichern auf dem PC sowie die Möglichkeit, die musikalischen Vorlieben auf mobile Abspielgeräte zu überführen.