Die amerikanische Erfolgsstory aus Mountain View feiert ihren zehnten Geburtstag. Erstaunen und Erschrecken liegen dicht beisammen: Mutiert der sympathische Suchmaschinenprimus zur unverzichtbaren Informationskrake und der Planet zu „Google Earth“?
Die Beta-Version des Google-Browsers „Chrome“ mag noch so innovativ und schnell sein – Daten werden trotzdem mehr oder weniger ungefragt an Google übertragen. Die nachfolgende Video-Anleitung verrät, wie man diese Neugier zumindest etwas bremsen kann.
Wenige Tage nach der Veröffentlichung der zweiten Beta-Version des Microsoft Internet Explorer 8 überrascht Google die Fachwelt mit der Eigenentwicklung „Chrome“.
Die Marktmacht des amerikanischen Suchmaschinen-Primus ist in mancherlei Hinsicht bedenklich: Mit „Google Insights for Search“ (Beta) stellt Google neuerdings angehäufte Suchbegriff-Trends seit 2004 mit umfangreichen Filtermöglichkeiten ins Netz.
Google bietet für eine Suchmaschine recht gute Ergebnisse an, welche mit der erweiterten Suche noch verfeinert werden können. Ein Sortiermechanismus nach Datum fehlt bisher allerdings – mit einem Trick lässt sich diese Funktion leicht nachrüsten.
Wer Mozilla Firefox auf unterschiedlichen Computern nutzt, beispielsweise in heimischen Gefilden per Klapprechner und beruflich mit Desktop-Power, wäre über einen automatischen Abgleich der neudeutsch als „Bookmarks“ bezeichneten Lesezeichen sicherlich glücklich. Mit dem Plugin „Google Browser Sync“ lassen sich aber nicht nur Lesezeichen, sondern auch Verlauf, Tableisten, Fenster und – solange man „Datenkrake Google“ vertraut – sogar Passwörter und Cookies verschlüsselt über das Internet in Einklang bringen.
Unter dem Projektnamen „Quaero“ – was auf lateinisch soviel wie „ich suche“ heißt –
begann die französische Regierung bereits vor knapp einem Jahr mit der Entwicklung einer alternativen Suchmaschine, die in erster Linie dazu dienen sollte, der mit Branchenprimus Google sowie Yahoo und MSN verbalisierten amerikanischen Vorherrschaft im Suchmaschinenmarkt ein europäisches Gegengewicht entgegenzustellen.
Seit über einem Jahr befindet sich die E-Mail Dienstleistung des Suchmaschinen-Primus, Google Mail, im so genannten Beta-Status. Die Besonderheit daran: Neue Nutzer können nur auf Einladung bereits bestehender Nutzer, von denen diese über Sieben Stück verfügen, akkreditiert werden. Diese Vorgehensweise hat für Google unter anderem den Vorteil, dass die Benutzerzahl nur langsam ansteigt und entsprechende Hardwareressourcen schrittweise hochgefahren werden können – möglicherweise aber auch, um den Dienst hintergründig im Gespräch zu halten.

Manchmal ist es schon bewundernswert, wie sich der börsennotierte Suchmaschinen-Primus Google mit Werbung für einige seiner besten und vor allem kostenfreien Tools zurückhält. Unter diese Rubrik fällt auch die Bildverwaltungssoftware Picasa2, die von Google Mitte letzten Jahres eingekauft wurde: Das englischsprachige Programm durchforstet die heimische Festplatte nach Standard-Bildformaten und sortiert sie anschließend chronologisch.