Wird der in der Windows-Taskbar versteckte Kalender häufiger genutzt, ist der Zugang per Doppelklick oft lästig. Mit „QuickMonthCalendar“ funktioniert das auch über einen einfachen Mausover-Effekt.
Programmstarter und Dateifinder sind praktisch: Statt sich durch Explorer-Verzeichnisstrukturen oder das Windows-Startmenü zu hangeln erreicht man sein Ziel dabei über eine Suchmaske. „nDroid“ hat aber auch noch einiges mehr auf Lager.
Wenn einem der Blick auf den heimischen Desktop durch einen dichten Fensterwald verwehrt bleibt kann man entweder alle Fenster einzeln minimieren oder zieht mit „MinimOther“ eine praktische Freeware zu Rate, die diesen Prozess automatisch verrichtet.
Kleinere Computerproblemchen gehören inzwischen zum Alltag wie die Butter aufs Brot. Mit gänzlich schwierigeren Schicksalsfragen hat Alan Becker in seinem amüsant aufbereiteten „Desktop-Krieg“ zu kämpfen. Sehen Sie selbst.
Je mehr Programme ein Windows-System dekorieren, desto schwieriger wird es meist, sich über das Startmenü zum gewünschten Icon-Eintrag durchzuhangeln. Mit der Open-Source-Lösung „Launchy“, Gewinner der Sourceforge-Community-Awards 2007 in der Kategorie „Bestes neues Projekt“, sind Programme oder bestimmte Dateitypen deutlich schneller auffindbar.
Für Videoschnipsel-Protagonisten und Bildbearbeitungs-Junkies kann die Anschaffung zweier Bildschirme für den heimischen Desktop durchaus lohnen: Das deutlich üppigere Platzangebot, beispielsweise bei zwei 17-Zoll-TFTs mit zusammen 2560×1024 Pixel (350,- bis 400,- €), spart im Vergleich zu noch immer recht teuren Großbildschirmen mit 24“ Zoll („nur“ 1920×1200 Pixel, ab 450,- €) auch bares Geld. Bei der Ausrichtung des passenden Desktop-Hintergrundbildes hilft die praktische Freeware „DisplayFusion“.
Microsoft’s neuster Betriebssystem-Sprössling Vista kommt mit einem überarbeiteten Startmenü daher. Wer den gleichen Bedienkomfort auch unter Windows XP ausprobieren möchte, muss nicht zwangsläufig auf die aktuelle Windows-Version upgraden – die clevere Freeware „ViStart“ macht’s möglich.
Das insbesondere in der MAC-Welt gehegte Vorurteil, Microsoft-Betriebssysteme seien „unästhetisch“, ist heutzutage nur noch bedingt zu bejahen. Für einen schicken und aufgeräumten Desktop benötigt es auch nicht zwangsläufig das kommende Vista mit renovierter Areo-Oberfläche, stattdessen lässt sich „Oldtimer“ Windows XP mit den passenden Werkzeugen wie „Serious Samurize“, „Earthclock“ oder Punksoftware’s „Rocketdock“ ganz nach persönlichen Vorlieben herrichten.
Mit „Groupbar“ lassen sich unter anderem so genannte „Snapshots“ der auf dem Desktop versammelten Programme erzeugen und auf Knopfdruck wiederherstellen. Somit können verschiedene Softwarelösungen auf einmal gestartet werden, ohne diese einzeln über die Startleiste zu öffnen.