Batch-Konvertierung, elegante Bilderrahmen, Fotoalben, Sprechblasen-Effekte, Antike Verfremdungswerkzeuge, Passfoto-Generator, GIF-Verfilmer und Bildverwaltungslösung in einem: Bei vergleichsweise geringem Einarbeitungsaufwand lässt sich mit „PhotoScape“ eine ganze Menge anstellen.
Mit Photoshop Express stellt der amerikanische Grafikspezialist Adobe seine erste Online-Bildbearbeitung vor, die mit Galerie- und Bearbeitungsfunktionen ausgestattet ist und zwei GByte kostenfreien Speicherplatz pro Nutzer bereitstellt.
Nicht immer eignet sich ein und dasselbe Bildbearbeitungsprogramm gleichermaßen, um bestimmte Bildtypen wie etwa JPEG, GIF oder TIF aufzubereiten. Mit der cleveren Freeware „Imgeditor“ lassen sich je nach gewünschtem Bildformat unterschiedliche Programme festlegen – das per Voreinstellung verknüpfte Microsoft Paint wird damit überflüssig.
Das Freistellen von digitalem Pixelmaterial gehört oft zum Pflichtprogramm, wenn es sich um die Optimierung von Bildern für Printprodukte oder fürs Internet dreht. „Liquid Resize“ von Sabet Ramin verfolgt einen anderen Ansatz: Anstatt Bildinformationen zu entfernen werden unwichtigere Details einfach „zusammengestaucht“.
Gerade die umfangreichen Nachbearbeitungsmöglichkeiten sind eine der großen Vorteile der digitalen Fotografie. Aus dem schier unendlichen Spektrum an frei verfügbaren Bildbearbeitungslösungen hat sich zarathustra.6x.to drei vielversprechende Werkzeuge herausgesucht, die praktische Probleme beseitigen und dabei sogar einen neuen Blick auf die heimischen Bildersammlung ermöglichen können. So lassen sich die – insbesondere bei Architekturaufnahmen – störenden „stürzenden Linien“ mit Marcus Hebel’s „ShiftN“ schnell und zuverlässig Entfernen. Für die automatische Korrektur unterbelichteter Bilder hingegen empfiehlt sich „Altalux“ von Stefano Tommesani. Wer die heimische Bildersammlung zuguterletzt noch nach farblichen Aspekten sortieren möchte, dem kann möglicherweise mit „ImageSorter“ der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW) geholfen werden.
Dass es für schöpferische Leistungen nicht zwangsläufig professionelle und kostspielige Bildbearbeitungslösungen benötigt, zeigt das kostenfreie Mal- und Zeichenprogramm „Artweaver“ von Boris Eyrich.